Kühle Städte. Grüne Dächer. Starke Gemeinschaften.
Robert-Schuman-Gymnasium Cham
Green Shovel

Problemidentifikation
In Deutschland sind derzeit rund 362,8 Millionen Quadratmeter Dachfläche noch ungenutzt. Daraus ergibt sich für uns das Problem, dass viele Dachflächen nicht oder nur unzureichend begrünt und genutzt werden.
Auf dieses Problem sind wir während eines Urlaubs gestoßen. Dort haben wir nämlich gesehen, dass Dachbegrünungen in anderen Städten, zum Beispiel in Paris, bereits häufiger umgesetzt werden. Das hat uns dazu gebracht, uns mit der Frage zu beschäftigen, wie Dachbegrünungen auch in unserer Region stärker gefördert und genutzt werden können.
Lösungsbeschreibung
Unsere Idee ist es, ungenutzte Dachflächen in Städten mit Dachgärten zu begrünen und sinnvoll zu nutzen. Je nach Größe der Dachfläche entstehen ein oder mehrere Hochbeete mit regionalem Gemüse sowie bienenfreundlichen Blumen und Sträuchern. Ergänzt werden die Dachgärten durch Sitzmöglichkeiten, sodass gleichzeitig neue Erholungsräume entstehen. Neben der Planung und Umsetzung der Dachgärten entwickeln wir eine App mit Pflanzentipps, Gießerinnerungen, Rezeptideen und einer Community-Funktion, über die sich Nutzer austauschen und gegenseitig unterstützen können.
Hier zwei Beispielkonzepte für unsere Dachgärten:


Hier der grobe Aufbau unserer App:


Zielgruppe
Mit unserer Idee richten wir uns an Schulen, Universitäten, Rathäuser, Parkhäuser sowie private Hauseigentümer. Grundsätzlich sprechen wir alle an, die über geeignete Dachflächen verfügen und diese nachhaltig nutzen sowie zur Begrünung ihrer Umgebung beitragen möchten.
Zielgruppe
Mit unserer Idee möchten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und lebenswerteren Stadtentwicklung leisten. Ökologisch wollen wir zusätzliche Grünflächen schaffen, die Biodiversität fördern und Hitzeinseln in Städten reduzieren. Gleichzeitig entstehen neue Erholungs- und Aufenthaltsräume, die das Stadtklima und die Lebensqualität verbessern. Darüber hinaus profitieren Gebäudeeigentümer von niedrigeren Heiz- und Kühlkosten, einer längeren Lebensdauer der Dächer sowie einer möglichen Wertsteigerung ihrer Immobilien.
Forschungsfrage
Das Wohnen der Zukunft – Wie gestalten wir den Wohnungsbau nachhaltig und gerecht?
Partnerinstitut
RWTH Aachen University

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