5.3 Corporate Design/ Logo
Damit sich eure Idee am Markt durchsetzen kann, eure zuvor definierte Zielgruppe auf euch aufmerksam wird und ihr langfristig einen Wiedererkennungswert herstellen könnt, benötigt ihr eine stimmige Außenkommunikation bzw. ein erfolgreiches Marketing.
Ein wesentlicher Aspekt davon ist das große Themenfeld des Corporate Designs (Unternehmens-Erscheinungsbild). Unter Corporate Design fasst man alle Elemente eines Unternehmens, die das äußere Erscheinungsbild betreffen – entsprechend reicht das Corporate Design von Bild- und Schriftsprache, über das Layout von Firmenpapieren, Verpackungen und Social Media Beiträgen bis hin zum Design der Firmenbekleidung.
Für eure Projekte werden wir uns auf den Aspekt Logo fokussieren.
Das Logo stellt ein Element des Corporate Designs dar und ist für den Wiedererkennungswert und die Außenkommunikation besonders bedeutsam. Somit ist es ein wesentlicher Aspekt des Erscheinungsbildes.
Schaut euch zum Einstieg das folgende Video an:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Bevor es allerdings mit der Logogestaltung losgehen kann, braucht ihr einen Namen! Überlegt euch einen griffigen und passenden Namen für euer Unternehmen, der eure Zielgruppe anspricht.
Das eigene Logo
Häufig sprechen wir im Zusammenhang von Markenidentitäten vom Branding. Der Begriff Branding kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Brandmarken“. Früher wurden Besitztümer wie z. B. Kühe oder Pferde gebrandmarkt, um sie als Besitz und Eigentum zu deklarieren. Heutzutage wird der Begriff abstrakter verwendet. Marken „brennen sich“ in unser Gehirn. Wenn ein Unternehmen das schafft, sprechen wir von einer erfolgreichen Markenetablierung.
Dem Logo kommt dabei eine wesentliche Rolle zu. Logos sind eine Form der Kommunikation und drücken als (abstrakte) Zeichen und Symbole mehr aus, als auf den ersten Blick erkennbar. Sie transportieren eine größere Bedeutung.
Bei der Entwicklung eines Logos sind drei wesentliche Faktoren zu berücksichtigen:
1) Typografie – Je nach gewählter Schriftart wird der betrachtenden Person etwas anderes vermittelt. So drücken verschnörkelte Schriftarten etwas Lockeres, Jugendliches, Leichtes aus, während dicke, schwarze Blockbuchstaben für Seriosität und Ernsthaftigkeit stehen.
2) Farbkonzept – Farben lösen Assoziationen im Gehirn aus und werden mit unterschiedlichen Gefühlen und Charaktereigenschaften verbunden. Beispielsweise wird grün mit gesund, ökologisch und naturbewusst in Verbindung gebracht, während rot für etwas aufregendes, erlebnisreiches und unvorhersehbares steht.
3) Formkonzept – Neben der Schrift und der Farbe spielt auch die Form eine entscheidende Rolle. Formen prägen sich ein, sodass man die Form auch ohne den Namen mit einem Unternehmen in Verbindung bringt (denkt hier z. B. an das Zeichen von Nike). Es gibt dabei verschiedene Form- und Logotypen, die genutzt werden können. Darunter fallen beispielsweise Markenzeichen und abstrakte Symbole genauso wie Maskottchen und Buchstabenlogos. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Logo immer etwas über den Inhalt des Unternehmens aussagt. Z. B. steht der Vogel von Twitter für “zwitschern”, das Kommunizieren über kurze, prägnante Aussagen und Meinungsäußerungen. Ein weiteres Beispiel ist das Symbol von Airbnb, das einerseits an den Anfangsbuchstaben A erinnert und andererseits ein abstraktes Haus darstellt.
Aufgabe: Erstellt ein Logo sowie ein Farbkonzept für euer Unternehmen.
Wichtig ist, dass Logo und Farbe euch als Unternehmen widerspiegeln und zu eurer Zielgruppe passen. Die untenstehende Grafik kann euch dabei helfen.
Tipp: Ihr könnt dafür verschiedene Tools und Techniken nutzen wie beispielsweise:
- Papier und Stifte
- canva.com
- freelogodesign.org
- DaFont
- Pexels
- Flaticon
