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Wetterwarnungen verstehen: Welche Informationen brauchen Jugendliche, um sich bei extremem Wetter sicher zu verhalten?

Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Gewitter, Starkregen und Hochwasser können den Alltag und die Sicherheit junger Menschen unmittelbar beeinflussen. Sie treten in unterschiedlichen Situationen auf: in der Freizeit, beim Sport, Zuhause, auf dem Schulweg, oder in der Schule.

Der Deutsche Wetterdienst beobachtet das Wetter, erstellt Vorhersagen und gibt Warnungen heraus, damit Menschen Gefahren rechtzeitig erkennen und ihr Verhalten anpassen können.

Eine Warnung ist jedoch nur dann wirksam, wenn sie die betroffenen Menschen erreicht, verständlich formuliert ist und konkrete Orientierung gibt, was zu tun ist. Jugendliche nutzen dafür unterschiedliche Informationsquellen, zum Beispiel Wetter-Apps, soziale Medien, Nachrichten oder Hinweise aus Schule und Familie. Gleichzeitig enthalten Wetterwarnungen häufig Fachbegriffe, Karten, Farben, Symbole und Wahrscheinlichkeiten, deren Bedeutung nicht immer unmittelbar verständlich ist.

Der Klimawandel verändert zudem die Häufigkeit und Intensität bestimmter Wetterextreme. Dadurch gewinnt die Fähigkeit, Wetter- und Klimainformationen richtig zu verstehen und einzuordnen, weiter an Bedeutung und wir stehen vor der Herausforderung, komplexe wissenschaftliche Informationen so zu vermitteln, dass daraus im entscheidenden Moment konkretes Handeln werden kann.

Aber wie wird aus meteorologischen Daten eine verständliche und handlungsrelevante Information? Welche Angaben benötigen Jugendliche, um eine Wettergefahr richtig einzuschätzen? Welche Handlungsempfehlungen helfen ihnen tatsächlich dabei, sich zum Beispiel bei Hitze, Gewittern, Starkregen oder Hochwasser sicher zu verhalten?

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Must-Read-Literatur

DWD Wetterwarnungen: (Link)

Warnwetter-App : (Link)

Naturgefahrenportal: (Link)

Kox, T., Göber, M., Wentzel, B., Freundl, E., Rust, H.W. (2020). Fostering weather and climate literacy among pupils by engagement in a weather citizen science project. Proceedings of Science (Link)

Fleischhut, N., Herzog, S. M. & Hertwig, R. (2020). Weather Literacy in Times of Climate Change. Weather Climate And Society, 12(3), 435–452 (Link)

Partnerinstitut

Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung

Das Thema wird betreut von

Dr. Anika Obermann-Hellhund

Anika Obermann-Hellhund leitet seit Juli 2024 den Kompetenzbereich „Integration von Messdaten und Modellierung“ am Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung (HErZ) beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Dabei verbindet sie ihre Expertise in regionaler Klimamodellierung, Datenanalyse und digitalen Technologien, um die Genauigkeit von Wetter- und Extremwettervorhersagen zu verbessern – ein zentrales Anliegen angesichts zunehmender Extremwetterereignisse.

Die Physikerin (JLU Gießen) und promovierte Geowissenschaftlerin hat in ihrer Dissertation an der Goethe-Universität Frankfurt regionale Klimamodelle für den Mittelmeerraum untersucht. Danach hat sie über Klimawandelfolgen für Inseln geforscht und innovative Lernformate mit Hilfe von Augmented Reality entwickelt.

Lust mitzumachen? Dann meldet euch hier an:

Die Anmeldung für das YES! 2027 ist für Schülerteams ab dem 02. November möglich. Schulteams ab der 10. Klasse können am Wettbewerb teilnehmen.

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