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Klimawandelfolgen: Wie gelingt mehr Schutz vor Hitze und Starkregen für Menschen in Mietwohnungen?

Die Herausforderung
Stell dir vor, es ist Sommer und draußen sind 35 Grad. Auch nachts kühlt es kaum ab, die Wohnung bleibt warm und erholsamer Schlaf fällt schwer. Gerade für ältere Menschen, kleine Kinder oder Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann anhaltende Hitze zur Belastung werden. Ein guter Sonnenschutz, begrünte Höfe oder andere bauliche Maßnahmen können helfen, Wohnungen auch an Heißen Tagen angenehmer und sicherer zu machen.

Doch nicht nur Hitze stellt Menschen vor Herausforderungen. Nach einem heftigen Gewitter kann beispielsweise Wasser in eine Souterrainwohnung eindringen. Geeignete Schutzmaßnahmen am Gebäude können dazu beitragen, solche Schäden zu verhindern oder zumindest zu verringern.

Solche Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, Gebäude auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Dabei geht es auch um die Frage, wie alle Menschen von Schutzmaßnahmen profitieren können, insbesondere ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen mit geringem Einkommen. Denn nicht alle können sich selbst gleichermaßen vor Hitze oder Starkregen schützen, Schäden eigenständig verhindern oder in eine andere Wohnung ausweichen.

Gerade in Mietwohnungen gibt es eine besondere Herausforderung: Wer von Hitze oder eindringendem Wasser betroffen ist, kann viele bauliche Schutzmaßnahmen nicht selbst veranlassen. Ob beispielsweise außenliegende Verschattung angebracht, ein Innenhof begrünt oder ein Keller besser gegen eindringendes Wasser geschützt wird, entscheiden häufig die Eigentümer:innen.

Dabei gibt es bereits viele Ideen, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten, die bei der Anpassung von Gebäuden helfen können. Doch wie gelingt es, dass aus diesen Möglichkeiten noch mehr wirksamer Schutz im Alltag wird, gerade für diejenigen, die besonders davon profitieren würden?

Eure Forschungsaufgabe
Findet heraus, was die Umsetzung von Schutzmaßnahmen fördert oder erschwert. Nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Datenerhebungen: Befragt beispielsweise Mieter:innen oder Eigentümer:innen, wertet Daten aus oder untersucht, welche Faktoren Entscheidungen beeinflussen.

Entwickelt darauf aufbauend einen kreativen, mutigen und realistisch umsetzbaren Ansatz, der den Schutz von Menschen in Mietwohnungen vor Hitze und Starkregen voranbringt, insbesondere dort, wo Menschen z.B. aufgrund ihres Alters oder ihrer finanziellen Situation besondere Unterstützung benötigen.

Vielleicht entdeckt ihr einen überraschenden Anreiz, eine neue Form der Zusammenarbeit, einen bislang übersehenen Interessenkonflikt oder eine Idee, die Menschen auf ganz andere Weise zum Handeln bewegt. Gesucht sind neue Perspektiven und mutige Ideen, die zeigen, wie aus vorhandenem Wissen und bestehenden Möglichkeiten mehr Schutz für die Menschen werden kann, die ihn brauchen.

zur Anmeldung

Must-Read-Literatur

Grundlegende Informationen zur Einarbeitung in die Thematik sind auf der folgenden Website zu finden (siehe hierzu insbesondere „Unsere Förder- und Beratungsangebote“):

https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/bezirksamt-eimsbuettel/themen/umwelt-natur-klima/klimaschutz-in-eimsbuettel/klimafolgenanpassung (Link)

Partnerinstitut

Bezirksamt Eimsbüttel, Freie und Hansestadt Hamburg

Das Thema wird betreut von

Maria Pinsker

Maria Pinsker studierte International Business Studies (B.Sc.) an der Universität Paderborn und Sustainability Economics (M.A.) an der Universität Oldenburg. Seit 2021 ist sie im Bereich kommunaler Klimaschutz und Klimaanpassung tätig. Im Bezirksamt Eimsbüttel verantwortet sie seit 2024 als Klimaanpassungsmanagerin die Erstellung und Umsetzung des bezirklichen Klimaanpassungskonzepts.

Lust mitzumachen? Dann meldet euch hier an:

Die Anmeldung für das YES! 2027 ist für Schülerteams ab dem 02. November möglich. Schulteams ab der 10. Klasse können am Wettbewerb teilnehmen.

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