Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Gewitter, Starkregen und Hochwasser können den Alltag und die Sicherheit junger Menschen unmittelbar beeinflussen. Sie treten in unterschiedlichen Situationen auf: in der Freizeit, beim Sport, Zuhause, auf dem Schulweg, oder in der Schule.
Der Deutsche Wetterdienst beobachtet das Wetter, erstellt Vorhersagen und gibt Warnungen heraus, damit Menschen Gefahren rechtzeitig erkennen und ihr Verhalten anpassen können.
Eine Warnung ist jedoch nur dann wirksam, wenn sie die betroffenen Menschen erreicht, verständlich formuliert ist und konkrete Orientierung gibt, was zu tun ist. Jugendliche nutzen dafür unterschiedliche Informationsquellen, zum Beispiel Wetter-Apps, soziale Medien, Nachrichten oder Hinweise aus Schule und Familie. Gleichzeitig enthalten Wetterwarnungen häufig Fachbegriffe, Karten, Farben, Symbole und Wahrscheinlichkeiten, deren Bedeutung nicht immer unmittelbar verständlich ist.
Der Klimawandel verändert zudem die Häufigkeit und Intensität bestimmter Wetterextreme. Dadurch gewinnt die Fähigkeit, Wetter- und Klimainformationen richtig zu verstehen und einzuordnen, weiter an Bedeutung und wir stehen vor der Herausforderung, komplexe wissenschaftliche Informationen so zu vermitteln, dass daraus im entscheidenden Moment konkretes Handeln werden kann.
Aber wie wird aus meteorologischen Daten eine verständliche und handlungsrelevante Information? Welche Angaben benötigen Jugendliche, um eine Wettergefahr richtig einzuschätzen? Welche Handlungsempfehlungen helfen ihnen tatsächlich dabei, sich zum Beispiel bei Hitze, Gewittern, Starkregen oder Hochwasser sicher zu verhalten?

