Skip links

Gymnasium Hochrad

AGEVO

Problemidentifikation

Deutschland altert schnell, während Pflegekräfte fehlen und Angehörige bereits stark belastet sind. Gleichzeitig entstehen viele Pflegefälle nicht plötzlich, sondern durch früh erkennbare Faktoren wie Bewegungsmangel, Einsamkeit und fehlende Alltagsstruktur. Genau dort setzen wir an: Wir wollen verhindern, dass Menschen ab 50 zu früh und zu schwer pflegebedürftig werden. Unsere Lösung passt zu den YES!-Kriterien, weil Problem, Idee und Wirkung klar zusammenhängen müssen.

Lösungsbeschreibung

AGEVO ist ein KI-gestütztes Präventionssystem für Menschen ab 50. Statt einer komplizierten App ruft AGEVO die Nutzer:innen täglich kurz per KI-Anruf an und fragt nach Stimmung, Schlaf, Bewegung und Alltag. Daraus entsteht ein Care Score, den Angehörige als einfachen Überblick sehen können, ohne private Details zu überwachen. Zusätzlich schlägt AGEVO passende Bewegungs- und Gemeinschaftsangebote vor, zum Beispiel Laufgruppen mit FSJler:innen. Das Besondere ist die Kombination aus KI-Anruf, Familienübersicht und echter sozialer Aktivierung. In Zukunft soll das System durch ein Tracking-Armband ergänzt werden, das Gesundheits- und Aktivitätsdaten automatisch erfassen kann.

Zielgruppe

Unsere Hauptzielgruppe sind Menschen ab 50 Jahren, besonders Personen zwischen 50 und 64, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber durch Inaktivität, Einsamkeit oder Stress ein erhöhtes Risiko haben. Zusätzlich sprechen wir Angehörige an, vor allem erwachsene Kinder, die wissen wollen, ob es ihren Eltern gut geht. Allein im deutschen Markt umfasst unsere Zielgruppe der 50- bis 64-Jährigen rund 23,7 Millionen Menschen.

Zielsetzung

Wir wollen Pflegebedürftigkeit früher verhindern, statt erst zu reagieren, wenn Pflege nötig wird. AGEVO soll Menschen ab 50 zu mehr Bewegung, stabileren Routinen und mehr sozialen Kontakten motivieren. Gleichzeitig sollen Angehörige entlastet werden, weil sie über den Care Score früh erkennen können, wenn sich etwas verschlechtert. Langfristig soll AGEVO Krankenkassen, Familien und das Pflegesystem entlasten.

Forschungsfrage

Wer pflegt uns, wenn wir alt sind? – Herausforderungen und Lösungen zum Fachkräftemangel in der Pflege

Zur Forschungsfrage

Partnerinstitut

Universität Leipzig

Zum Institut

Das Thema wird betreut von

Walli Hoffmann

Juliane Theiß