Problemidentifikation
Die wachsende Bedeutung von grünem Wasserstoff für die Energiewende führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit Europas von Importen aus Ländern wie Namibia und Marokko. Dabei besteht die Gefahr, dass diese Länder hauptsächlich als Rohstofflieferanten fungieren und nur begrenzt an Wertschöpfung, Gewinnen und Infrastrukturentwicklung beteiligt werden.
Gleichzeitig fehlt bei vielen internationalen Wasserstoffprojekten eine ausreichende Transparenz über Finanzströme, Fördermittel und ESG-Auswirkungen. Dadurch entstehen Informationsasymmetrien zwischen Investoren, Regierungen und lokalen Gemeinschaften, was Vertrauen erschwert und die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Probleme verringert.
Lösungsbeschreibung
H2Connect ist eine KI-gestützte Webplattform, die alle zentralen Akteure im Wasserstoffsektor miteinander vernetzt und Projektdaten transparent und in Echtzeit zugänglich macht.
Die Plattform bündelt Produktions-, Finanz- und ESG-Daten sowie Informationen zu Beschäftigung und Entwicklungsprojekten in einem zentralen Dashboard. Durch Funktionen wie ein Impact Dashboard, KI-gestützte Analysen, automatisiertes ESG-Reporting, ein Community-Portal und ein Investoren-Dashboard werden komplexe Projektstrukturen verständlich und vergleichbar dargestellt.
Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, Reporting-Aufwände zu reduzieren und sicherzustellen, dass wirtschaftliche und soziale Effekte von Wasserstoffprojekten nachvollziehbar und fair verteilt sind.
Zielsetzung
Ziel von H2Connect ist es, Wasserstoffprojekte weltweit transparenter, effizienter und sozial gerechter zu gestalten.
Dabei soll die Plattform:
- Vertrauen zwischen allen Beteiligten stärken
- ESG- und Förderberichtserstattung automatisieren
- die Wirkung von Investitionen messbar machen
- lokale Wetschöpfung sichtbar machen
- und die gesellschaftliche Akzeptanz von Wasserstoffprojekten erhöhen