Problemidentifikation
Unser Kernproblem ist, dass viele Jugendliche zwar über den Klimawandel informiert sind, sich aber durch Klimaangst, Überforderung oder Hilflosigkeit gelähmt fühlen. Viele haben außerdem das Gefühl, mit diesen Sorgen und Emotionen alleine zu sein und nicht zu wissen, wie sie damit umgehen sollen. Dadurch entsteht oft der Eindruck, dass eigenes Handeln keinen Unterschied macht. Wir haben uns für dieses Problem entschieden, weil Klimaschutz nicht nur eine sachliche, sondern auch eine emotionale Herausforderung ist. Unser Spiel soll zeigen, wie Emotionen das Handeln beeinflussen und wie man trotz schwieriger Gefühle gemeinsam aktiv werden kann.
Zielgruppe
Unsere Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene ab etwa 10 Jahren, besonders Schülerinnen und Schüler. Das Spiel eignet sich für Schulen, Projektgruppen, Umweltbildungsangebote und private Spielrunden. Es richtet sich an Menschen, die sich mit Klimawandel beschäftigen möchten, ohne nur theoretische Informationen zu erhalten, sowie an Spiele für spannende Spieleabende suchen.
Zielsetzung
Unser Ziel ist es, Jugendlichen spielerisch zu zeigen, dass sie mit ihren Klimaemotionen nicht alleine sind. Durch das kooperative Brettspiel sollen sie lernen, über Gefühle wie Klimaangst, Überforderung oder Wut zu sprechen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Gleichzeitig soll das Spiel vermitteln, dass auch kleine und konkrete Schritte im Klimaschutz wichtig sind. Die Spielerinnen und Spieler sollen am Ende verstehen, dass Zusammenarbeit helfen kann, mit schwierigen Emotionen umzugehen und trotzdem aktiv zu werden.